Hurra, das neue Jahr ist da!

Ich hoffe, alle sind gesund hinein gerutscht. Ich bin um 23 Uhr ins Bett gegangen. Meine Hunde und ich sind durch keine Böller geweckt worden, alles war ruhig und still.

Gestern Morgen gab es ein Erdbeben in Alanya mit der Stärke 4,6. Meine Hunde und ich haben nichts davon gemerkt.

Am 2. Januar wurden bei mir im Garten die Bäume geschnitten. Nächste Woche noch einmal 2 Bäume dann ist alles fertig und für den nächsten Winter vorbereitet. Alles zerkleinert und im Carport gestapelt.

Meinen Jeep habe ich verkauft und mir einen Citroen gekauft mit Klimaanlage, denn der nächste Sommer kommt bestimmt und dann muss ich nicht mehr so unter der Hitze leiden.

Die Hundemutter mit den 7 Welpen hat eine Mastitis bekommen und nun dürfen die Babys nicht mehr trinken. Sie haben aber die Augen nun offen und fressen schon selbständig. Ein großes Glück für die Hundemutter, so kann sie gesunden. Demnächst gibt es Fotos von den Babys, sie brauchen noch Namen und Futterpaten.

Morgen ist Sylvester!

Morgen ist Sylvester und das Jahr zuende. Ich wünsche Allen ein gesundes und glückliches neues Jahr 2025.

Gestern Abend ist Sylvia mit Ranja nach Köln geflogen. Mit Verspätung zwar, aber sie sind wohlbehalten angekommen. Ranja in ihrer Pflegestelle mit Option auf Endstelle.

Sylvia hat mir viel geholfen. Alle Hunde haben wieder ein neues Scalibor Halsband umbekommen. Alle wurden wieder auf Leishmania getestet. Alle waren negativ. Sylvia ist mit allen noch extra Gassi gegangen, darüber haben sich alle Hunde sehr gefreut.

Lisa wurde kastriert, nachdem sich heraus gestellt hatte, dass sie doch nicht kastriert war. Sie wurde angeblich in Gazipasa kastriert, genau wie Lena. Aber es stellte sich heraus, dass dies nicht geschehen war, warum: wurde mir nicht mitgeteilt. So bin ich davon ausgegangen, dass sie kastriert sind, bis sie plötzlich heiss wurden und die Rüden um mein Grundstück herumliefen und bellten.

Wieder wurde eine ausgesetzte Hundemutter gefunden mit 9 Welpen. 2 starben bereits, die restlichen konnten gerettet werden. Sie befinden sich momentan in einer privaten Pflegestelle und kommen, wenn sie die 2. Impfung erhalten haben zu mir. Weil mein Grundstück mit Parvo- und Staupeviren verseucht ist, kann ich keine ungeimpften Hunde aufnehmen.

Weihnachten ist vorüber!

Allen Tierfreunden und Tierfreundinnen ein glückliches, gesundes neues Jahr!

Dieses Jahr hatten wir eine Regenweihnacht, so viel Regen hat es vorher niemals zu Weihnachten gegeben. Alle Hunde haben trotzdem ihre Weihnachtswürstchen bekommen und ihre Weihnachtsspaziergänge. Auch Hundeleckerlis von den Besuchern. Alle haben ein trockenes und warmes Unterkommen bei mir. Auch der löcherige Zaun wurde rechtzeitig vor Weihnachten erneuert, so dass alle Hunde wieder in ihren eigenen Bereich konnten. Dazu haben meine Freunde aus dem Bereich Oberhausen und Tierarztpraxis mich fleissig unterstützt, damit konnte der Zaun bezahlt werden. Allen Spendern ein herzliches Dankeschön.

Zur Zeit ist Sylvia bei mir, für ein paar Tage und auf dem Rückflug nimmt sie Ranja mit in eine Pflegestelle. So werden es langsam immer weniger Hunde bei mir. Neue Hunde werde ich nicht mehr aufnehmen, aber sie in meiner Website vorstellen, damit sie ein neues Zuhause finden können. Ich werde weiterhin Strassentiere kastrieren lassen um so einen Beitrag für die Strassen Tiere zu leisten.

Ich habe nun endlich meinen 33 Jahre alten Jeep verkaufen können und habe mir von dem Geld einen gebrauchten Citroen gekauft mit Klimaanlage, so dass ich die heissen Sommer hier besser ertragen kann. Die Hitze im Sommer sind für mich das grösste Gesundheitsproblem. Gern möchte ich so lange leben, wie meine Tiere. Damit keiner in ein Tierheim gehen muss.

Jahresbericht 2024

Liebe Tierfreundinnen, liebe Tierfreunde,

das Jahr 2024 ist schon fast vorbei und auch dieses Mal möchte ich Euch daran teilhaben lassen, was ich mit Eurer Unterstützung alles bewirken konnte.

Es freut mich sehr, dass ich dieses Jahr 17 neue Hunde aufnehmen konnte.  

18 Hunde und 23 Katzen wurden kastriert. Ein Dreibein-Welpe konnte in liebevolle Hände samt Rolli vermittelt werden und meine 14-jährige Dreibein-Hündin, die ich die ganzen Jahre im Ort gefüttert habe, darf nun ihren Lebensabend bei mir im Haus verbringen.

Dieses Jahr konnten insgesamt 16 Hunde, überwiegend nach Deutschland, vermittelt werden. Ich wünsche mir sehr, dass noch viele andere Hunde das große Glück haben, vermittelt zu werden – sie danken es mit viel Zuneigung und bedingungsloser Liebe. Oft höre ich von Adoptanten, dass ihre Schätzchen sehr sozialverträglich mit anderen Hunden, Katzen und Kindern sind.

Ein Highlight war, dass wir eine Hundemutter mit ihren 7 Welpen aus einer Großbaustelle retten konnten und mittlerweile 4 davon eine liebevolle Familie gefunden haben.

Leider gibt es auch traurige Nachrichten – ich musste 4 Welpen gehen lassen – zuletzt Cosimo, ein 4-monate alter Welpe, den man mir ans Tor gebunden hatte. Er war so ein fröhlicher und lebhafter Hund – wir waren alle sehr traurig.

Dank Eurer Hilfe konnten die zwingend notwendigen Arbeiten an den Zäunen erledigt und ein Teil der Mauer erneuert werden, weil diese so brüchig war, dass die Hunde jeden Tag ein neues Loch irgendwo buddeln und ausbüxen konnten. Zudem wurden die Hütten teilweise erneuert und der Hunde-Pool saniert.

Ich hoffe, mein Jeep hält noch eine Weile durch – er ist tatsächlich schon 33 Jahre alt und im Laufe des Jahres musste einiges repariert werden. Ohne Fahrzeug wäre die ganze Tierschutzarbeit schlicht nicht möglich.

Momentan habe ich noch 8 Hunde. Cesar und Lisa sind Leishmaniose-Hunde und bleiben bei mir. Außerdem habe ich noch 6 Katzen. Verschiedene fremde Hunde habe ich zur Vermittlung auf meiner Website. 2 Hunde sind in Pflegestellen in Deutschland.

Bitte unterstützt mich auch weiterhin – ohne Eure Hilfe wäre das alles nicht machbar gewesen. Ich freue mich über jede noch so kleine Spende.

Vereinskonto, Deutsche Skatbank Kontonr: DE 15 8306 5408 0005 2201 22

Kontoinhaberin Karin Hedwig Klimm auch per Paypal möglich. https://villa-colin.de

Jeder Spender erhält natürlich eine Spendenbescheinigung, dafür benötige ich bitte neben der Mailadresse auch die Heimatadresse.

Ganz herzlichen Dank an alle – ich wünsche Euch ein wunderschönes Weihnachtsfest, erholsame Tage und alles Liebe und vor allem Gesundheit für 2025!

Eure Karin mit tierischem Anhang!

Heute 3. Advent!

In Wirklichkeit ist das Fest (Weihnachten) keine kulturelle Konstruktion, nichts willkürlich Ausgedachtes, sondern ein kosmisches Ereignis, das alle Naturwesen, die in der nördlichen Erdhälfte leben, auf Ihre Weise wahrnehmen. Es ist die Wende der Sonne, die Wiedergeburt des Lichtes, das allen Lebewesen auf Erden ihre Lebenswärme schenkt. Es ist das Licht, das die Kräuter und Bäume mit jedem Ihrer grünen Blätter anbeten und aus dem sie die Lebenskraft saugen, die sie an uns und an die Tiere in Form von Nahrung weitergeben. Es ist das Licht, das die Vögel jeden Morgen bejubeln. Es ist dieses Licht, das transformiert auch in uns als das Licht der Seele und des Geistes scheint, das uns die Erleuchtung schenken will und uns Erlösung von all dem Wahn, der unsere Seele verdunkelt, in Aussicht stellt.
In der Stille, in der Einkehr – am Herdfeuer zuhause oder im tiefen Schnee unter dem Sternenhimmel – nehmen wir das Mysterium der Wintersonnenwende am Besten wahr. Im Spiegel unserer Seele erscheint das Geschehen bildhaft als die Geburt des Sonnenkindes. In der dunkelsten, längsten Nacht des Jahres, wird das göttliche Himmelskind von der Erdmutter unter den Wurzeln des Weltenbaumes wieder geboren.

Kater Gregor musste operiert werden.

Gestern Abend, als Gregor neben mir auf dem Sofa saß, sah ich das sein linkes Ohr angeschwollen war. Es war eine pralle Kugel. Deshalb bin ich heute gleich runter ins Dorf gefahren zum Tierarzt. Er hat das Ohr leicht angechnitten und sofort kam jede Menge rote Flüssigkeit heraus. Es wurde eine Drainage gelegt und dann hat er Antibiotika und Schmerzmittel bekommen. Nun ist er wieder munter und läuft in der Gegend herum.

Bei einer Tierfreundin wurde eine Hundemutter mit 7 Welpen, gerade mal 4 Tage alt, abgegeben. Ich hatte noch viele Dosen von meinen Welpen, die alle nun schon ausreisen können übrig, die habe ich für die Hundemutter mit gegeben. Denn die Strassenhunde sind meisten unterernährt und brauchen Kraft für dieWelpen, die gesäugt werdenmüssen.

Wieder auf den Beinen!

Meinen Sturz habe ich fast überstanden. Noch leichte Schmerzen, aber ich kann wieder selbst Autofahren. Das ist für mich extrem wichtig, da ich in den Bergen lebe. Zu Fuß bergab geht ja noch, ca. 1 Viertelstunde bis ins Dorf, aber dann den Einkauf bergauf schleppen, ist für mich unmöglich.

Aila ist am 2. Advent mit Flugpaten nach Köln geflogen. Sie ist gut im neuen Zuhause angekommen.

Nachdem ich eine Woche mit verletztem Knie und Aushilfe meine Tiere selbst versorgen musste, ist seit Montag mein Helfer auch wieder gesund und ist mit seiner Mutter gekommen um wieder Ordnung in die Gehege zu bringen. Alles wurde gesäubert, alle Pools gereinigt und mit frischem Wasser gefüllt. Der löcherige Gehegezaun wird am kommenden Sonntag durch einen neuen Zaun ersetzt. In der Woche muss der Mann woanders arbeiten. So geht es langsam voran. Auch die Schlafräume der Hunde müssen renoviert werden, ebenfalls die Türen.

Ein Hilferuf erreichte mich heute wieder , 3 ausgesetzte Welpen müssen gerettet werden, aber ich kann keine ungeimpften Tiere aufnehmen. Auf meinemGrundstück waren staupekranke und parvorkranke Hunde, dieser Virus bleibt mir erhalten. Verschwindet nur mit Erdaustausch.

Wieder ein neues Loch im Zaun!

Heute Morgen war Mustafa da, hat das Ganze angeschaut und nun wird ein neuer Zaun gemacht. Die Mauer ist so brüchig, dass sie wohl bald ganz kaputt ist. Da das hintere Gehege frei ist, habe ich die beiden Mallik und Ranja jetzt da hinein gebracht. Aila ist heute Nacht geflogen.

Langsam werden meine Schmerzen weniger, das Laufen geht noch langsam. Ich hoffe, das Autofahren geht auch bald wieder. Es fällt mir nicht leicht, für alles um Hilfe zu rufen.

Manchmal kommt alle Zusammen!

Der Vater meines Helfers ist verstorben und als ältester Sohn muss er sich um alles kümmern. Seit einer Woche fehlt er und ist nun auch noch krank. Die beiden Frauen helfen mir so gut es geht. Dann stürzte ich am letzten Dienstag und kann vor Schmerzen kaum laufen und auch nicht Autofahren. Als ob das noch nicht genug ist, haben meine 3 Junghunde, Mallik, Aila und Pepsi mir ein Loch in den Drahtzaun gerissen, den habe ich notdürftig mit einer Gittertür von einer Hundebox mit Kabelbindern erstmal geschlossen. Am nächsten Tag das Gleiche. Wieder ein neues Loch, wieder die gleiche Prozedur. Heute nicht nur ein Loch sondern gleich 2. Nun sind an dem Zaun 4 Löcher mit Gittertüren vorerst einmal geschlossen. Aber das kann natürlich nicht so bleiben. Morgen kommt ein Mann und schaut sich das Ganze an.Ich brauche einen neuen Zaun und die Gittertüren gehören zu Hundeboxen.

Heute Nacht fliegt Aila in ihr neues Zuhause. Box gesäubert. Geschirr gesucht und passendes Halsband mit Leine. Ohren gesäubert, Fell gebürstet und noch etwas gegen Flöhe auf die Haut getropft. Nun schläft sie auf der geschlossenen Terasse bis um 05.00 Uhr, dann wird sie abgeholt und zum Flughafen gefahren. Wieder ein Hund weniger.

Tierschutz ist nicht immer lustig!

Heute war Inka von der Pflegestelle für Zusa, zu einem Besuch bei einem Interessenten. Fahrt 1 1/2 Stunde und nochmal 1 1/2 Stunde Gespräch mit dem „Herrn.“ Er glaubte dann, er bekäme Zusa quasi umsonst. Obwohl er jahrelang in der Türkei lebte und genau wusste, was ein Hund bis zur Ausreise kostet. Dann meinte er , er wolle noch 2 Wochen Urlaub machen und der Hund könne dann ja solange noch auf der Pflegestelle bleiben. Von uns bekommt er keinen Hund und da er schon 72 Jahre ist, wird er auch keinen Hund aus dem Tierheim bekommen.

Aber es gibt auch gute Nachrichten. Da ich sonntags immer allein bin, weil mein Helfer auch mal einen freien Tag pro Woche braucht, haben eine Türkin und eine Deutsche mir angeboten, am Sonntag zu kommen und mit den Hunden spazieren zu gehen. Das kann ich leider nicht mehr. So haben wir es gemacht und hinterher haben wir im Garten gemeinsam Kaffee getrunken und Kuchen gegessen und bei 18 Grad, den 1. Advent begangen. Es war ein wunderschöner Tag.

Die beiden Hunde Elias und Max sind gut in ihrem neuen Zuhause angekommen.